Montag, der 25.08.2008

admin | Tagebuch einer Mutter | Montag, 25 August 2008

Ich möchte fortfahren ohne über den Wellness-Aufenthalt noch ein weiteres Wort verlieren zu müssen. Mein Verhalten, meine Gedanken und das dazugehörige Klischee machen mich verrückt. Sie schockieren mich. Das Spannen beherrscht mich, meine Fantasien und vor allem auch meine zukünftigen Planungen.

 

Nach dem „Dreier“ im Außenpool war ich gierig auf der Suche nach neuen, spannenden Situationen. Nur leider waren die folgenden Tage wesentlich unspektakulärer als ich es mir gewünscht hatte. Keine Fremden, keine eigenen und vor allem keine „Jimmy-Erfahrungen“. Dafür hatte es die Ankunft hier in sich. Jimmy überraschte seine Freundin mit einem Geschenk – einzig und allein für Julia war es gedacht. Oh ja, man darf – nein soll sogar – meinen Neid heraus hören. Julia hatte jetzt nicht nur Jimmy sondern auch noch einen Hund. Einen treuen Weggefährten, der auch da ist wenn Jimmy schon lange die Flucht ergriffen hat. Die anfängliche Nettigkeit dieses Mädchens erwies sich nämlich mittlerweile als falsch. Sie ist eine zickige, arrogante und manchmal sogar dominante Frau. Also das, was man sich absolut nicht für seinen Sohn wünscht.

 

Nun ja, ich konnte in der folgenden Nacht hören, wie dankbar sie ihm war. Sie stöhnte so laut, als gäbe es keinen Morgen mehr. Kommt es in heutigen Zeiten denn gar nicht mehr auf das stilvolle und vor allem lustvolle Hauchen an? In so Momenten denke ich mir, dass er bei mir wesentlich besser aufgehoben wäre. Ich stelle mir vor, wie ich dicht an seinem Ohr bin und seine feinen Härchen an meiner Oberlippe spüre. Ich würde ihm mit jedem, tiefen Stoß inniger ins Ohr raunen.

 

Stilvoll lieben – das wäre auch für Jimmy mal ein bisschen Abwechslung. Ich konnte mir es in dieser „Dankbarkeits-Nacht“ nicht verkneifen rüber zum Poolhaus zu wandern. Ich wollte sehen was ich höre. Ich wollte fühlen was ich sehe. Und ich wollt geben wonach mir war. Alles – bis auf das letzte – habe ich bekommen. Das Spannen ist eine bessere Befriedigung als jeder  beliebige Lover. Wie ich schon mal gesagt habe, es sind genug Männer am anstehen. Aber mir passt einfach keiner in den Kram. Ich will Jimmy. Ich will nicht mit ihm zusammen sein, sondern ihn einfach nur ab und an im Bett neben mir liegen haben. Ist das zu viel? Ja definitiv. Denn ich bin seine Mutter und er ist mein Sohn.  

 

Ich stand vor dem Poolhaus, machte leise die Tür auf und stieg auf Zehenspitzen die Treppen hinauf. Mir lief kurz ein Schauer über den Rücken als der kleine, neue „Julia-Liebling“ namens Nucki bellte. Die beiden ließen sich jedoch nicht davon stören.

 

Ich blickte am Türrahmen vorbei und sah die beiden. Nackt und ineinander verschmolzen. So wie man sich ein traumhaftes Liebespaar vorstellt.

Sie war wunderschön, er eine Pracht von einem Mann. Er umfasste ihre Schulter, hielt zärtlich ihren Kopf und presste seinen Unterleib immer wieder an ihren fest heran.

Ich möchte jetzt ja nicht melancholisch werden, aber es sah aus wie Poesie zum Anfassen. Mein Neid wuchs ins Unermessliche.

 

Ich wollte auch wieder jung, attraktiv und begehrenswert sein. Mit gleichbleibender Achtsamkeit und Stille verließ ich das Haus und legte mich ins Bett. Es dauerte noch lange, bis ich endlich einschlafen konnte.

 

 

Dienstag, den 19. August 2008 Teil 2

admin | Tagebuch einer Mutter | Dienstag, 19 August 2008

Keine Sorge, ich habe mich wieder gefangen.

Die Erinnerung an gestern war einfach nur zu heftig. Es war ja nicht nur, dass Zusammenspiel zwischen der Frau und dem hinter ihr stehenden Mann, sondern auch der dritte im Bunde zeugte von großer Sensibilität.

 

Während der Nacken von hinten umschmeichelt wurde, beschäftigte sich der ebenfalls gut aussehende, aber normal gebaute Mann mit dem Hals von vorne. Er drückte sich fest an ihren Bauch und ihre Brüste, schob seinen Arm hinter ihren Rücken um eine Seite ihres Hinterns in seiner Hand zu haben. Seine linke Hans währenddessen umfasste ihre Brust. Er küsste sie entlang der Knochen an den Schultern. Dadurch, dass die blonde Schönheit sehr schmal und zierlich war, konnte man sehr deutlich diese Knochen entlang des Halses erkennen.

 

Er wurde immer gieriger und gab sich scheinbar nicht mehr zufrieden mit ihrem Hals. Er beugte sich runter zu der Brust in seiner Hand und leckt an ihrem Nippel. Scheinbar völlig desinteressiert an der Umwelt steigerten sich die Drei immer mehr hinein. Ich sah wie einer der „Zuschauer“ seine Hand unter Wasser an seinem besten Stück anlegte. Seine Bewegungen verrieten ihn und sein Handeln. Die andern beiden schauten einfach nur völlig entgeistert zu.

 

Und ich? Ja ich, wurde selbstverständlich auch immer unruhiger auf meinen hinteren Plätzen. Ich schwamm noch eine Kurve mehr und war so jetzt zwar noch näher dran, nur konnte mich von hier aus niemand mehr sehen. Man musste ja schließlich damit rechnen, dass demnächst mal ein Aufpasser vorbei schauen würde. Und selbstverständlich sind diese Dinge in einem solch seriösen Hotel verboten. Vorbei waren die Gedanken an Jimmy. Ich fokussierte nur noch das Liebesspiel vor mir. Es spitzte sich zu und scheinbar hatten beide Männer nur noch wenig Lust auf das zaghafte Umwerben. Beide wurde grober und fordernder. Man konnte sehen, wie die Hand des hinteren Mannes unter Wasser immer heftigere Bewegungen machte. Er hob plötzlich sein Becken an, und man hörte ein tiefes Stöhnen der Frau. Er bewegte sein Becken immer wieder vor und die Blondine gab ihm Kontra mit ihrem Hintern. Sie streckte ihm ihr Becken lasziv entgegen und genoss sichtlich, das Eindringen von hinten.

 

Der Herr von vorne kam sich scheinbar etwas benachteiligt vor. Er wollte es nach einer kurzen Weile auch. Er wollte sie unbedingt von vorne nehmen. Aber es klappte nicht ganz. Als Trost stöhnte ihm die Frau genau ins Ohr. Auch ihre Hand beschäftigte sich unter Wasser mit ihm. Er war scheinbar erleichtert nicht ganz leer auszugehen. Ich konnte es irgendwann einfach nicht unterlassen. Ich stellte mir vor, wie ich diese Frau war, einer der Männer mein Sohn und der andere mein Ex. Bei dieser Vorstellung entglitt auch mir ein leises Luststöhnen.

 

Noch heute beschäftigt mich der gestrige Tag. Die Vorstellungen mit der Kombination der Realität geben genügend Stoff für jedes Solo-Erotik-Ereignis. Ich habe mich heute fortwährend in mein Hotelzimmer eingeschlossen um nachzudenken, nachzuempfinden und mir darüber klar zu werden, was ich mir eigentlich wünsche. Ich sehne mich nach Aufmerksamkeit – die meines Sohnes.  

Dienstag, den 19. August 2008 Teil1

admin | Tagebuch einer Mutter | Dienstag, 19 August 2008

Alles was ich wollte war ein Wellness-Urlaub. Ein paar Tage, die mir die Entspannung geben, nach welcher ich mich schon seit so langer Zeit sehnte. Abschalten, relaxen und einfach mal die Gedanken schweifen lassen. Wo kann man das besser als an einem Ort der absoluten Ruhe?

Wäre da nicht dieser kleine Schönheitsfehler. Von wem dieses lang ersehnte Geschenk gekommen ist? Natürlich, selbstverständlich von meinem umsorgenden Sohn Jimmy.

 

Er wollte eigentlich nur mit seiner Freundin nach Tübingen. Aber, da ich ja so einsam bin, musste er mich mitnehmen. Ich habe lange darüber nachgedacht. Hin und her überlegt. Ich bin aber zu dem Schluss gekommen, dass das Spannen nichts mehr sein sollte wofür ich mich schäme. Ich habe ein bisschen im Internet recherchiert und tatsächlich Leute gefunden, die wesentlich schlimmer als ich dran sind. Ich will mir ja nur ein bisschen Geborgenheit und Lust erträumen durch das was ich zu sehen bekomme – also alles andere als ein Perverser. Und davon gibt es wohl weit mehr im Internet als ich vermutet hätte.

 

 

Aus diesem Grund habe ich eingewilligt auf einen Urlaub zu dritt. Und mal schauen, vielleicht muss ich dort ja dann gar nicht mehr spannen und erlebe mein eigenes Highlight?! Ich kann mir bei diesem Gedanken leider kein Schmunzeln verkneifen. Ich und ein Mann. Genau, das wäre jetzt die rettende Erlösung.

 

Nun ja, noch befinde ich mich jetzt in Tübingen – seit genau drei Tagen. Und ich muss sagen, mir gefällt was ich sehe. Überall knackige junge Männer. Und ich muss mich nicht einmal auf meinen Sohn und seine Freundin fixieren. Viele der hiesigen Anwendungen wie Solegrotte oder Außenwhirlpool darf man nur textilfrei betreten. Das heißt im Klartext, dass niemand etwas an hat. Ich brauche mich folglich nicht an meinem Sohn fest starren, sondern kann auch ab und an mal anderen in seinem Alter meine Aufmerksamkeit schenken. Manche Leute scheinen diese Aufmerksamkeit zu brauchen. Denn das was mir gestern widerfahren ist, dass war höchst interessant.

 

Ich wollte abends nackt im Außenbereich schwimmen. Es ist ein großes, rundes Becken, das innen mehrere Abteilungen in Form von Bahnen hat. Am äußersten Ende sah ich zwei junge Männer und eine Frau in meinem Alter. Sie waren von den Fackeln am Rand gut beleuchtet, aber durch ihr „Versteck“ nicht für jeden sofort sichtbar.

 

Ich schwamm etwas näher ran, und hielt mich an einer Absperrung fest. Einen Brustzug weiter und ich hätte mich genau auf der Bahn hinter ihnen befunden. Aber erstaunlicherweise war dieser Platz schon mit drei weiteren Herren besetzt, die sich das Schauspiel gerne ansahen. Das Trio im Mittelpunkt ließ sich nicht davon abhalten weiter zu machen.

 

Ich konnte mir gut vorstellen, dass es unheimlich reizvoll ist, dass man zum Objekt der Spanner und somit auch der Begierde wird. Irgendwie wäre ich gerne die Frau im Mittelpunkt gewesen. Der Mann von hinten – groß, kräftig, und gebräunt vom Solarium – küsste die Frau mit den hochgesteckten Haaren sanft im Nacken. Er hielt sich im Wasser fest an sich gedrückt und liebkoste mit seiner Zunge ihre Schulterpartie.

 

Mir stockte der Atem. Noch jetzt überkommt mich eine Gänsehaut wenn ich daran denke. 

Montag, den 11. August

admin | Tagebuch einer Mutter | Montag, 11 August 2008

Kann man wegen seines schlechten Gewissens krank werden? Kann man sich völlig runter wirtschaften, nur weil man ein Verlangen hat? Ein Verlangen, welches wohl niemals gestillt werden kann? Ja, ja und nochmals ja. Beziehungen können einen verrückt machen. Und noch verrückter können einen die Menschen machen, die man niemals im Bett haben wird.

Unerreichbar wegen einer Grenze. Einer Grenze die sich Perversion nennt! Aber obschon ich weiss, ignoriere ich es. Ich schließe meine Augen, entspanne und stelle mir immer wieder das vor, was ich gesehen habe, aber nicht haben werde. Ein Ereignis will mir nicht aus dem Kopf gehen.

Ich saß am Wochenende in meinem Wohnzimmer und drehte mich von links nach rechts wegen meiner Migräne – die habe ich immer dann, wenn ich besonders unter Druck stehe. Das kostete mich meinen Job.

 

Jimmy wollte eigentlich nur eine Flasche Wein für sich drüben holen. Aber aus dem “schnell mal holen“ wurde ein „ich bleib hier und kraul dir den Kopf und den Rücken“. Er bot mir an mich zu massieren. Wer sagt da schon nein? Kein Spannen – nein reale Hände an meinem Körper! Ohne darüber nachzudenken legte ich mich bereitwillig er Länge nach auf die Couch. Als das nicht klappte missbrauchten wir den exakt passenden Schrank. Ein robuster großer Schrank, der gleichzeitig durch sein Steinfundament als Ablage dient und einiges aushält – auch mich.

 

Ich legte mich drauf und zunächst massierte Jimmy nur den Nacken und den Kopf. Es tat so herrlich gut. Ich spürte, wie seine Hände den Nacken hinter wanderten und meine Schultern streng umfassten – ein Gefühl wie im Paradies. Als das irgendwie nicht richtig ging – jedenfalls meinte Jimmy das – sollte ich mir den dicken Pulli ausziehen. Glücklicherweise hatte ich noch ein schwarzes Top und den passenden BH darunter an. Jetzt konnte ich seine Hände direkt auf meiner Haut spüren. Er hangelte sich entlang meiner Taille, umfasst mein Becken und massierte in der Höhe meines Steißbeins. Als er wieder mit seinen großen Händen über meine Wirbelsäule rollte und schließlich wieder meine zarten Schultern in seinen Händen hielt überkam mich ein Schauer. Das war ein Gefühl, dass mir noch bei extremen Situationen des Spannes überkam. Es war fast wie ein Orgasmus – ein Gefühl, dass die Haare sich auf den Armen aufstellen müssen. Alles andere als unangenehme ging es weiter. Wir sagten wieder einmal kein Wort. Man hörte nur die Grillen zirpen.

 

Ich spürte die sanften Züge und merkte wann er sich selber kaum noch halten könnte. Ich streckte mich ein bisschen und machte ein Hohlkreuz. Das viel ihm ganz offensichtlich auf, denn er fuhr zart vom Nacken bin hinunter zu meinem Steiß mit seinem Zeigerfinger. Ich wünschte mir er würde ihn weiter hinab führen – direkt  zu meinem feuchten Höschen. Aber bei diesem Verlangen blieb es.

           

Mein Migräne-Anfall übernahm irgendwann die Oberhand und lies mich einfach einschlafen. Unfassbar, aber in der Tat bin ich in so einer Situation eingeschlafen. Aufgewacht bin ich dennoch den nächsten Morgen in meinem Bett. Mein Sohn hat mich hoch ins Schlafzimmer getragen, ausgezogen und zugedeckt – nur leider hat er sich nicht zu mir gelegt. 

DVD Abend

admin | Tagebuch einer Mutter | Freitag, 01 August 2008

Der Abend ist vorbei – endlich. Meine  Erwartungen wurden sogar noch weit übertroffen. Jimmy wollte mir eine Freude machen und hat deswegen gekocht für uns beide. Es gab leckere Paella, Salat und natürlich ein Glas Wein.

Nur es blieb nicht bei dem Glas. Aus einer Flasche wurden zwei – und daraus wurden dann drei. Ein DVD-Abend war nicht mehr das Ziel unseres abends, sondern eher das Austauschen unserer Gedanken.

 

 Wir unterhielten uns über meinen Ex und Jimmys Freundin. Es war erstaunlich, wie viele Ähnlichkeiten die beiden haben. Während wir uns unterhielten habe ich unauffällig mein Negligé nach oben geschoben, meine Beine ganz Lady-like übereinander gelegt und mein Pumps seitlich auf dem Boden positioniert. Wenn ich mich nicht kennen würde, dann würde ich mich vermutlich selber echt heiß finden. Ich weiss, ein wenig zu arrogant aber wahr.

Nun ja, aufgefallen ist es ihm auf jeden Fall – er musste unweigerlich und unentwegt hinschauen.

 

Komisch wurde es nur, als er plötzlich anfing über sein Sex-Leben mit Julia zu sprechen. Hallo? Ich bin zwar deine Mutter, aber ist es nicht offensichtlich, dass ich auf  dich stehe?

Anscheinend doch nicht so offensichtlich wie ich dachte. Er redete darüber, dass Julia sich kaum bewegen würde. Sie sei steif wie ein Brett und er wüsste nicht, wie er es ihr sagen sollte.

Also wenn ich daran denke, was ich gesehen habe – unbeweglich? Julia? Also mich hat das schon ein wenig angemacht, wenn sie ihr Becken über meinem Sohn hat kreisen lassen. Ganz mütterlich erzählte ich ihm von MEINEM Sexualleben. Beziehungsweise von meinem früheren . Ich sagte ihm, dass ich immer mein Bestmögliches probiert habe um meinen Mann zufrieden zu stellen. Und dazu gehört eben auch, dass ich mich subtil weiblich anschmiegen kann. Ich versuchte ihm dabei zu helfen, wie er es ihr am geschicktesten mitteilen könnte – aber Männer! Ich glaube, dass er gar keinen Rat, sondern einfach nur mal sein Herz ausschütten wollte.

 

Mir war es eigentlich Schnuppe. Ich lies ihn erzählen und speichert mich jedes einzelne genannte Detail. Das er sich wünschen würde, dass sie nicht gleich zur Sachen kommen würde, sondern alles mal ein bisschen langsamer angehen sollte. Er mag es anscheinend, wenn man ihn vorab lange und ordentlich anmacht. Während er mir das erzählte, erinnerte ich mich an jede einzelnen meiner Spanner-Situationen zurück. Ich dachte darüber nach, wie er nackt aussieht und wie er sich so glatt wohl anfühlen würde.

Mein schlechtes Gewissen brauchte nicht lange um mir Schuldgefühle einzureden. Allerdings wurde dieser Vorgang vorzeitig von Jimmy unterbrochen. Er umarmte mich plötzlich. Ich spürte seinen durchtrainierten Oberkörper an meinem Busen. Ich kam mir so herrlich klein und zierlich vor bei ihm. Er strich über mein Satin-Negligé, stoppte seine Hand kurz vor meiner Hüfte aber lies sie dennoch flüchtig darüber gleiten. Das was er fühlte gefiel ihm anscheinend, da ich das Grinsen in seinem Gesicht an meinen Wangen merkte. Mir kam es so vor, als hätte es Stunden gedauert, bis er mich wieder los gelassen hat. Aber es würde dann noch seltsamer. Er legte seinen Hand auf meinen halbnackten Oberschenkel, blickte mir tief in meine Augen und bedankte sich. Okay, das war nicht gerade das was ich erwartet habe, aber seine Hand auf meinen Oberschenkel genügte um meine Phantasien anzuregen.

 

Samstag 26. Juni 2008

admin | Tagebuch einer Mutter | Sonntag, 27 Juli 2008

Ich weiß, lange sind meine letzten Beiträge her. Ich dachte, dass ich es auch ohne schaffe Ich habe mir tatsächlich vorgenommen, dass ich mich nicht mehr mit der Gier nach meinem Sohn auseinandersetze. Ich will keine schlechte Mutter sein – das bin ich aber lange Zeit gewesen.

Nur ich merke, dass ich es nicht schaffe. Ich stand kurz davor, dass ich einen Therapeuten aufsuchen wollte – ich habe es gelassen. Warum? Panik, Scham, Arroganz oder andere persönliche Ausreden hielten mich davon ab, dass ich mich vor einem Fremden oute.
Nun ja, so fange ich also wieder an zu schreiben. Ich schreibe über mein Problem: Das Spannen. Ich bespanne meinen Sohn wann immer es geht, und wo immer er sich befindet.
Ich liebe es seine muskulösen Schultern zu betrachten. Seinen schwarzen Haare zu zusehen, wie sie ihm frech ins Gesicht fallen. Ich liebe sein verschämtes Lächeln wenn ich ihm in Unterwäsche begegne.

Ich provoziere die Situationen. Ich will sehen, wie er auf mich reagiert. Genau dies habe ich auch heute Abend vor. Ich bin gerade fertig mit meinen Vorbereitungen, allerdings ist schon die Vorbereitung alleine das reinste Sündigen gewesen.
Der Plan für heute ist ein DVD-Abend mit Jimmy. Glücklicherweise ist seine Julia anscheinend unterwegs und mein Sohn fragte mich, ob wir nicht den Abend zusammen verbringen wollen.

Das war der perfekte Moment für mich ihn zu reizen. Ich holte meine Dessous aus der tiefsten Schublade. Es handelte sich dabei um einen transparenten BH, ein schwarzes, tief ausgeschnittenes Negligé und dazu ein paar Pumps. Das Ganze sah trotz des sexy Stils so normal aus. Man konnte es getrost auf eine Party oder eben zu einem DVD-Abend tragen. Aus meinem Fenster konnte ich Jimmy beobachten. Er bereitete sich nicht minder wenig als ich vor.

Ich sah, wie er gerade ins Wohnzimmer ging um sich seine Klamotten auszusuchen. Er nahm im Vorbeigehen sein Marken-Aftershave und klopfte es sich an sein Kinn. Das Bodyspray verteilte er sorgfältig an seinem ganzen Körper. Das ist ihn schon wieder bespanne, das fiel mir in diesem Moment gar nicht mehr auf. Das Spannen wollte mir einfach nicht bewusst werden.

Ich spannte also weiter. Jimmy zog sich das Handtuch von der Hüfte und suchte anscheinend nach einer passenden Boxershort. Mir blieb der Atem stehen, als ich seinen knackigen Arsch so vor Augen hatte. Durchtrainiert und voller Muskeln. Ich spürte, wie es wieder feucht wurde zwischen meinen Beinen.
Ich starrte direkt auf seinen Po und konnte meine Blicke auch nicht von ihm wenden als er sich direkt in meine Richtung drehte. Ich konnte mir direkt sein Prachtstück angucken. Sein Schwanz war anscheinend aalglatt rasiert – jedenfalls sah es so von hier oben aus. Wie er da so komplett nackt vor mir stand machte mich verrückt. Ich wollte ihn am liebste bespringen – jetzt sofort.

Trotzdem, dass Jimmy sich seine Boxershorts endlich anzog sah er immer noch geil aus. Ich spannte weiter in der Hoffnung noch mehr von ihm zu sehen. Allerdings war da nichts mehr.

Ich ging in meine Badezimmer, setze mich auf den Badewannenrand und spreizte meine Beine. Mein Finger spürte die Feuchtigkeit und begann schon fast sich automatisch zu bewegen.
Mittlerweile bin ich so zusagen fertig. Ich bin bereit für den DVD Abend und gespannt was ich dort erleben werde.

Samstag 28.Juni

admin | Tagebuch einer Mutter | Samstag, 28 Juni 2008

Mich beschäftigen tausend Gedanken. Soll ich, oder soll ich nicht?

Darf ich, oder darf ich nicht? Ich weiss es nicht! Ich weiss einfach nicht mehr was gut und was schlecht ist. Meine Moral ist komplett über Board geworfen, und ich könnte mich für so Gedanken wie bei meinem letzten Eintrag ohrfeigen.

Ob mir ein Arzt helfen könnte?

Wahrscheinlich nicht. Meine inneren Wiedersprüche sind zermürbend genug, da brauche ich nicht noch einen Seelenklemptner, der mir sagt, dass ich krank bin. Das weiss ich mittlerweile auch selber.

Nicht meine Persönlichkeit, oder gar ich als Person sind krank, sondern meine tiefe innere Stimme- sie sollte mich von Bösem abhalten. Das macht sie aber nicht mehr. Und wenn etwas nicht mehr funktioniert, dann ist es kaputt. Eine ganz einfache Logik.

Meine Offensive hat begonnen. Ich gehe morgens in meinem kurzen Nachthemd in die Küche, wohlwissend, dass Jimmy um diese Uhrzeit schon längst dort ist um das Frühstück zu zubereiten.

Was mich verwundert ist, dass ich Julia die letzten Tage hier nicht mehr gesehen habe. Dafür aber die dunkelhaarige Freundin aus der Whirlpool-Nacht.

Ich habe mich seit ein paar Tagen nicht mehr an meinen PC getraut.

Aber ich dachte mir, dass heute mal wieder ein guter Tag dafür sei. Und ich bin einen Volltreffer gelandet.

 Die dunkle Schönheit war heute Abend bei Jimmy. Die Aufnahmen aus seinem Schlafzimmer waren doch schon sehr eindeutig. Ich konnte zusehen, wie sie ihm einen Geblasen hat- also es stört mich mittlerweile nicht mehr. Im Gegenteil, ich sehe es als interessante Lehrstunde.

Es begann damit, dass die beiden Fernsehen geguckt haben, und sie dann irgendwann damit anfing ihm sein Hemd aufzuknöpfen. Ich konnte zusehen, wie mit jedem geöffneten Knopf mehr sein durchtrainierter Oberkörper mehr zu sehen war. Ihre ebenfalls manikürten, langen Fingernägel streichelten sanft über seine Brust. Sie fuhr ihm mit der Hand die Seite hinunter, bis sie ihm damit die Hose öffnete. Es geschah während sie ihn küsste.

Ich konnte genau zusehen, wie sie seinen Harten aus der engen Hose befreite, und mit sanften Auf- und Abbewegungen anfing.

Es spitzte sich so zu, dass sie ihre langen Haare bei Seite nahm und sich seinen Schwanz tief in ihre zierliche Kehle schob. Sie bekam ihn fast komplett hinein. Noch immer machte sie mir ihrer Hand diese Bewegungen. Während sie lasziv mit der Zunge über seinen Schwanz leckte- angefangen vom Ansatz bis hoch zur empfindlichsten Stelle seiner Eichel- nutzte sie ihre andere Hand um ihn weiter zu stimulieren. Jimmys Stöhnen wurde immer lauter.

Das war der Punkt, an welchem ich mir mein kurzes Negligee hochschob und meine Finger fest an meine Perle presste. Ich begann zu reiben und starrte auf meinen Bildschirm. Es war dieses Mal nicht möglich das Spannen zu beenden. Ich konnte nicht. Ich musste zusehen, was weiter passierte.

Sein Gesicht verzog sich immer mehr. Er packte sie fest am Kopf und schob so immer wieder nach. Ich konzentrierte mich voll und ganz auf ihn und genoss die ankommende Welle.

Schon lange hatte ich nicht mehr einen solch intensiven Orgasmus wie heute Abend. Befriedigt achtete ich nicht mehr auf das weitere Vorgehen der Beiden, machte den PC aus und ging auf die Terrasse, um mir noch vor dem Schlafen gehen ein Glas Rotwein zu gönnen.

Von unten konnte ich direkt in das beleuchtete Zimmer der beiden sehen. Allerdings waren es nur die Schatten, da die lichtdurchlässigen Jalousien herunter gelassen waren.

 

Donnerstag den 29.05.08

admin | Tagebuch einer Mutter | Donnerstag, 29 Mai 2008

Nach der Nacht mit Robert habe ich mich hundeelend gefühlt. Obwohl mittlerweile schon ein paar Tage vergangen sind, habe ich noch immer das Gefühl jener Nacht. Ich saß stundenlang in meinem Zimmer und habe einfach nur gestarrt. Wohin weiß ich selber nicht. Als ich auf die Uhr blickte, war es schon fünf Uhr morgens- und still. Still wie in einem geschlossenen Museum.

Jimmy klopfte am nächsten morgen an meine Tür und brachte mir ein Katerfrühstück. Er ging ja davon aus, dass meine Übelkeit am Alkohol lag.

Kaffee und Aspirin wurden artig von mir genommen- obschon es keine Notwendigkeit gab.

Als Jimmy anfing zu bohren, wie weit Robert und ich gegangen sind, sah ich meine Chance. Jetzt sah ich die Gelegenheit ihn anzumachen. Nicht er mich- nein, ich ihn!

Bereitwillig fing ich an zu erzählen. Ich erzählte von den leidenschaftlichen Zungenspielen und meiner immer größer werdenden Geilheit. Ich sagte ihm, dass ich ja schon seit langem keinen Mann mehr gespürt habe, seit dem sein Vater weg ist.

Schon nach kurzer Zeit konnte ich spüren, wie er anfing etwas unruhig zu werden. Er fuhr sich mit der Zunge nervös über die Lippen und genoss sichtlich seine bildlichen Vorstellungen.

Während ich erzählte, habe ich komplett vergessen, dass ich immer noch in meinem Negligee da lag. Es war das Gleiche aus jener Nachtt als er mit seiner Latte vor mir stand.

Auch dieses Mal war er nicht wirklich mit mehr als einer Boxershort bekleidet. Schon nach kurzer Zeit viel mir auf, wie er sich seine Hände dauerhaft über den Schoß hielt. Ganz ehrlich: Ich fand es toll. Ich musste mir dieses Mal nicht vorkommen, wie eine Verbrecherin. Es war legitim zu spannen. Ich konnte förmlich zusehen, wie er einen Harten bekam. Was mich nur verwunderte, dass es ihm nicht so unangenehm war. Er versuchte ihn zwar zu verstecken. Aber dieses Mal flüchtete er nicht. Ich hatte beinahe das Gefühl, dass er es mochte, dass ich es sehe.

Ich erzählte mit welcher Zärtlichkeit mir Robert zwischen die Beine gegangen ist, und wie sehr ich nur darauf gewartet habe, bis er mir seinen Finger tief hineinschiebt.

Jimmy hörte zwar zu, aber ich hatte das Gefühl, dass ihn mein heruntergerutschter Träger gerade noch wesentlich mehr faszinierte.

Er konnte so den Ansatz meines Busens sehen. Die Situation fing an sich zu zuspitzen. Beim Erzählen kam ich ihm wesentlich näher.

Beim Richten der Decke streifte ich zufällig seinen Schoß.

Seinen Harten zu spüren und das Gefühl zu haben, dass ich meinen Sohn wahrscheinlich jederzeit ins Bett bekommen würde, gab mir den absoluten Kick. Mein schuldbewusstes Spannen wandelte sich plötzliche zu einem selbständigen, dominanten und dennoch genussvollen Teil meiner Persönlichkeit.

Erst rückblickend war dies der erste Moment, in welchem ich mir nicht wie eine Perverse vorkam. Ein Psychologe würde wahrscheinlich sagen: „Der Anfang vom Ende. “

Aber nun gut. Ich gewöhne mich so langsam an diese neue sexuelle Ader. Ich bin gespannt, wie weit ich das Spiel noch treiben kann. Die ersten Anzeichen dafür, dass Jimmy auch mitmachen würde, habe ich ja. Ich warte jetzt noch ein paar Tage ab, und dann starte ich mal eine bisschen offensivere Taktik. 

Sonntag, den 25.05.08

admin | Tagebuch einer Mutter | Sonntag, 25 Mai 2008

Jimmy kam am Dienstag auf die Idee bei uns im Garten eine Maifeier zu veranstalten. Wollte ich das wirklich? Eigentlich nicht.

Er hatte mich dann davon überzeugt, dass ich doch mal wieder Kontakt zu anderen Menschen bräuchte.

Es waren etwa fünfzig Leute eingeladen. Natürlich stammten die meisten Personen aus Jimmys Kreisen. Julia hatte mir am Nachmittag beim Dekorieren des Gartens geholfen. Natürlich hielt ich mich tapfer mit Smalltalk. Wenn Jimmy mal aus der Küche kam und Julia ganz offensichtlich mit seiner Hand über den Rücken hinunter zu ihrem Hintern fuhr, konnte ich mir einen verstohlenen Blick nicht verkneifen.

Natürlich floss den Abend reichlich Alkohol. Man hat den Altersunterschied glücklicherweise so gut wie gar nicht gemerkt. Die Clique meines Sohnes kam schon immer sehr gut mit mir zurecht und hat mich als eine von ihnen angenommen.

Der Abend nahm jedoch eine komische Wendung als Jimmys bester Freund anfing ein bisschen zu baggern.

Er heißt Robert und ist zwei Jahre älter als Jimmy. Er ist groß, durchtrainiert und hat genauso dunkle Haare wie Jimmy. Nur, dass seine Augen eher etwas Mysteriöses ausstrahlen als etwas Beruhigendes. Sie sind dunkel und passen perfekt zu seinem markanten, sexy Gesicht.

Beim Tanzen hatte er sich eng an meinen Körper gedrückt. Ich spürte wie unsere Beine eng aneinander lagen, und mein Intimbereich dicht an seinem Schwanz anlag. Er schob seinen Unterleib immer rhythmischer an mich heran. Irgendwann spürte ich, wie seine Hand unter meinen Rock wanderte. Er stricht mir sanft über den Oberschenkel und landete schlussendlich unter meinem Tange. Es dauerte nicht lange bis wir uns in das leere und dunkle Wohnzimmer verkrochen. Seine Küsse waren zärtlich und leidenschaftlich zugleich. Ich konnte spüren, wie sein Schwanz sich hart an meine mittlerweile feuchte Möse drückte.

Als ich meinen Kopf dicht über seine Schulter legte, konnte ich direkt in die Küche blicken. Was ich dort sah, veranlasste mit sofortiger Wirkung die Wüste Gobis bei mir. Hin und her gerissen zwischen der Panik, dass Robert merkt, dass bei mir nichts mehr zu holen ist, und der Angst davor, nicht mehr das sehen zu können, was sich mir gerade bot.

Ich sah wie Jimmy und Julia die Küche als Ruheort nutzten. Dort, wo ich noch vor ein paar Nächten ganz nah Jimmy spürte, presste er jetzt Julia an die Tür des Kühlschrankes. Das wovon ich in jener Nacht phantasierte, habe ich jetzt direkt vor Augen. Nur eben anstelle von mir mit Julia.

Er hob sie an einem Bein fest und drückte sich mit der anderen Hand an der Tür ab. Sie waren beide noch so gut wie angezogen. Man sah einzig und allein Jimmys entblößten Arsch. Ich konnte sehen, wie sie sich in seinem Hintern mit ihren manikürten Nägeln festkrallte. Das Licht machte leider keine genauere Ansicht möglich. Das Bild, welches sich mir bis dahin bot, veranlasste mich zum feucht werden. Ich versuchte mich wieder auf Robert zu konzentrieren, der mich gerade mit seiner Zunge liebkoste. Ich konnte es aber nicht lassen einen weiteren Blick in die Küche zu werfen. Allerdings waren die beiden beim nächsten Versuch schon verschwunden. Sie waren weg. Ich konnte es nicht fassen.

Mit einer lahmen Ausrede hinsichtlich meiner scheinbar, plötzlich auftretenden Übelkeit wegen des hohen Alkoholspiegels verabschiedete ich mich von Robert wie von einer Tarantel gestochen. Er konnte mir nur noch verwundert hinterher blicken, wie ich für den Rest des Abends alleine im Zimmer verschwunden bin. 

 

Sonntag den 18.5.2008

admin | Tagebuch einer Mutter | Sonntag, 18 Mai 2008

Ich bin lustlos und träge. Ich kann mich einfach nicht motivieren irgendetwas zu tun. Der Frühling ist da, die Sonne scheint, und ich verkrieche mich in meinem Haus. Mir gefällt kein Typ von Mann. So jemanden wie meinen Ex finde ich nicht mehr, da das, was in meinem Alter so herumläuft mehr oder weniger zum Restposten gehört.
Das was ich mir vorstelle, das wäre eine perfekte Kombination meines Ex-Mannes und meines Sohnes. Der Körper von Jimmy und der smarte Geist von meinem Verflossenen. Er war leidenschaftlich und hat mich mit Haut und Haar geliebt.
Es ist schon traurig wo ich gelandet bin, aber andererseits fühle ich mich wohl. Ich bekomme das was ich will, ohne, dass mich jemand verletzen kann.
Ich bin mir nur noch nicht im Klaren darüber, ob Jimmy etwas weiß oder nicht. Er ist seit ein paar Tagen komisch mir gegenüber. Vielleicht irre ich mich auch, und es lag an dem Streit zwischen ihm und Julia gestern.
Ich konnte hören, wie sie sich laut angeschrieen haben und ich glaube sogar meinen Namen gehört zu haben. Ach, ich weiß auch nicht.
Aber wenn es wirklich nur eine Phantasie von mir sein sollte, wie kommt es dann zu solch einer Situation wie gestern Abend?
Es war irgendwie komisch. Ich war wieder in der Küche um ein Glas Wasser zu holen. Ich trage nachts immer ein Art Negligé. Das ist noch ein Überbleibsel meiner alten Beziehung. Es reicht etwa bis zu den Oberschenkeln und ist tailliert. Noch habe ich das Glück so etwas tragen zu können. Auch meinem Busen sieht man sein Alter noch nicht an. Daher fallen auch BHs zum großen Teil weg.
Ich stand also halb nackt in der Küche, da ich ja nicht nur den Streit, sondern auch den Versöhnungssex hören konnte. Folglich war ich wach. Julia ist nicht gerade leise wenn sie zum Höhepunkt kommt.
Ich starrte vor mich hin aus dem Fenster und hörte Schritte hinter mir. Wundersamerweise war es Jimmy, der anscheinend wegen des Streits ebenfalls nicht schlafen konnte. Er schlich sich von hinten an, und stand nun in der Dunkelheit dicht an meinem Rücken. Ich spürte seinen Atem als er mich mit seiner tiefen Stimme ansprach. Während er mich fragte, warum ich nicht schlafen konnte, ging meine Phantasie mit mir durch. Ich stellte mir vor, wie ich mich umdrehte und von ihm im nächsten Moment an die Tür des Kühlschrankes gedrückt würde. Er griff mit einer Hand mein Kinn und schob mir seine Zunge tief in meinen Rachen. Mit seiner Hand auf meiner nackten Schulter wurde ich herausgerissen aus meinem Traum. Er fragte mich, warum ich in letzter Zeit so zurückhaltend sei. Natürlich hatte ich die Schuld auf meine vergangene Beziehung geschoben.
Er streichelte mir sanft über die Schulter und meinte, dass es doch langsam Zeit für jemand neues in meinem Leben sei.
Es war schon komisch, dass das ausgerechnet der Mann meiner Sexphantasien zu mir sagt, während er in Boxershorts vor mir steht.
Als er mich in den Arm nahm, spürte ich seinen Schwanz an meinem Oberschenkel. Ich wusste nicht, ob er nun etwas härter war, oder normal. Ich wollte mir auch nicht zu viel einbilden, aber als ich spürte, wie er immer härter wurde, war ich mir sicher.
Ich bekam Panik, wusste nicht wie ich reagieren sollte. Ihm war es anscheinend auch sehr unangenehm.
Wir verloren beide kein Wort darüber, wünschten uns eine gute Nacht und trennten uns. Der Abschluss war sehr kurz und seltsam. Ich war den Rest der Nacht damit beschäftigt über die Situation nachzudenken.
Gewünscht hätte ich mir irgendwie schon, dass mehr passiert wäre, aber gut. Mein Gefühl wird immer sicherer, dass irgendwann mehr passieren wird.