Samstag 28.Juni
Mich beschäftigen tausend Gedanken. Soll ich, oder soll ich nicht?
Darf ich, oder darf ich nicht? Ich weiss es nicht! Ich weiss einfach nicht mehr was gut und was schlecht ist. Meine Moral ist komplett über Board geworfen, und ich könnte mich für so Gedanken wie bei meinem letzten Eintrag ohrfeigen.
Ob mir ein Arzt helfen könnte?
Wahrscheinlich nicht. Meine inneren Wiedersprüche sind zermürbend genug, da brauche ich nicht noch einen Seelenklemptner, der mir sagt, dass ich krank bin. Das weiss ich mittlerweile auch selber.
Nicht meine Persönlichkeit, oder gar ich als Person sind krank, sondern meine tiefe innere Stimme- sie sollte mich von Bösem abhalten. Das macht sie aber nicht mehr. Und wenn etwas nicht mehr funktioniert, dann ist es kaputt. Eine ganz einfache Logik.
Meine Offensive hat begonnen. Ich gehe morgens in meinem kurzen Nachthemd in die Küche, wohlwissend, dass Jimmy um diese Uhrzeit schon längst dort ist um das Frühstück zu zubereiten.
Was mich verwundert ist, dass ich Julia die letzten Tage hier nicht mehr gesehen habe. Dafür aber die dunkelhaarige Freundin aus der Whirlpool-Nacht.
Ich habe mich seit ein paar Tagen nicht mehr an meinen PC getraut.
Aber ich dachte mir, dass heute mal wieder ein guter Tag dafür sei. Und ich bin einen Volltreffer gelandet.
Die dunkle Schönheit war heute Abend bei Jimmy. Die Aufnahmen aus seinem Schlafzimmer waren doch schon sehr eindeutig. Ich konnte zusehen, wie sie ihm einen Geblasen hat- also es stört mich mittlerweile nicht mehr. Im Gegenteil, ich sehe es als interessante Lehrstunde.
Es begann damit, dass die beiden Fernsehen geguckt haben, und sie dann irgendwann damit anfing ihm sein Hemd aufzuknöpfen. Ich konnte zusehen, wie mit jedem geöffneten Knopf mehr sein durchtrainierter Oberkörper mehr zu sehen war. Ihre ebenfalls manikürten, langen Fingernägel streichelten sanft über seine Brust. Sie fuhr ihm mit der Hand die Seite hinunter, bis sie ihm damit die Hose öffnete. Es geschah während sie ihn küsste.
Ich konnte genau zusehen, wie sie seinen Harten aus der engen Hose befreite, und mit sanften Auf- und Abbewegungen anfing.
Es spitzte sich so zu, dass sie ihre langen Haare bei Seite nahm und sich seinen Schwanz tief in ihre zierliche Kehle schob. Sie bekam ihn fast komplett hinein. Noch immer machte sie mir ihrer Hand diese Bewegungen. Während sie lasziv mit der Zunge über seinen Schwanz leckte- angefangen vom Ansatz bis hoch zur empfindlichsten Stelle seiner Eichel- nutzte sie ihre andere Hand um ihn weiter zu stimulieren. Jimmys Stöhnen wurde immer lauter.
Das war der Punkt, an welchem ich mir mein kurzes Negligee hochschob und meine Finger fest an meine Perle presste. Ich begann zu reiben und starrte auf meinen Bildschirm. Es war dieses Mal nicht möglich das Spannen zu beenden. Ich konnte nicht. Ich musste zusehen, was weiter passierte.
Sein Gesicht verzog sich immer mehr. Er packte sie fest am Kopf und schob so immer wieder nach. Ich konzentrierte mich voll und ganz auf ihn und genoss die ankommende Welle.
Schon lange hatte ich nicht mehr einen solch intensiven Orgasmus wie heute Abend. Befriedigt achtete ich nicht mehr auf das weitere Vorgehen der Beiden, machte den PC aus und ging auf die Terrasse, um mir noch vor dem Schlafen gehen ein Glas Rotwein zu gönnen.
Von unten konnte ich direkt in das beleuchtete Zimmer der beiden sehen. Allerdings waren es nur die Schatten, da die lichtdurchlässigen Jalousien herunter gelassen waren.








