DVD Abend
Der Abend ist vorbei – endlich. Meine Erwartungen wurden sogar noch weit übertroffen. Jimmy wollte mir eine Freude machen und hat deswegen gekocht für uns beide. Es gab leckere Paella, Salat und natürlich ein Glas Wein.
Nur es blieb nicht bei dem Glas. Aus einer Flasche wurden zwei – und daraus wurden dann drei. Ein DVD-Abend war nicht mehr das Ziel unseres abends, sondern eher das Austauschen unserer Gedanken.
Wir unterhielten uns über meinen Ex und Jimmys Freundin. Es war erstaunlich, wie viele Ähnlichkeiten die beiden haben. Während wir uns unterhielten habe ich unauffällig mein Negligé nach oben geschoben, meine Beine ganz Lady-like übereinander gelegt und mein Pumps seitlich auf dem Boden positioniert. Wenn ich mich nicht kennen würde, dann würde ich mich vermutlich selber echt heiß finden. Ich weiss, ein wenig zu arrogant aber wahr.
Nun ja, aufgefallen ist es ihm auf jeden Fall – er musste unweigerlich und unentwegt hinschauen.
Komisch wurde es nur, als er plötzlich anfing über sein Sex-Leben mit Julia zu sprechen. Hallo? Ich bin zwar deine Mutter, aber ist es nicht offensichtlich, dass ich auf dich stehe?
Anscheinend doch nicht so offensichtlich wie ich dachte. Er redete darüber, dass Julia sich kaum bewegen würde. Sie sei steif wie ein Brett und er wüsste nicht, wie er es ihr sagen sollte.
Also wenn ich daran denke, was ich gesehen habe – unbeweglich? Julia? Also mich hat das schon ein wenig angemacht, wenn sie ihr Becken über meinem Sohn hat kreisen lassen. Ganz mütterlich erzählte ich ihm von MEINEM Sexualleben. Beziehungsweise von meinem früheren . Ich sagte ihm, dass ich immer mein Bestmögliches probiert habe um meinen Mann zufrieden zu stellen. Und dazu gehört eben auch, dass ich mich subtil weiblich anschmiegen kann. Ich versuchte ihm dabei zu helfen, wie er es ihr am geschicktesten mitteilen könnte – aber Männer! Ich glaube, dass er gar keinen Rat, sondern einfach nur mal sein Herz ausschütten wollte.
Mir war es eigentlich Schnuppe. Ich lies ihn erzählen und speichert mich jedes einzelne genannte Detail. Das er sich wünschen würde, dass sie nicht gleich zur Sachen kommen würde, sondern alles mal ein bisschen langsamer angehen sollte. Er mag es anscheinend, wenn man ihn vorab lange und ordentlich anmacht. Während er mir das erzählte, erinnerte ich mich an jede einzelnen meiner Spanner-Situationen zurück. Ich dachte darüber nach, wie er nackt aussieht und wie er sich so glatt wohl anfühlen würde.
Mein schlechtes Gewissen brauchte nicht lange um mir Schuldgefühle einzureden. Allerdings wurde dieser Vorgang vorzeitig von Jimmy unterbrochen. Er umarmte mich plötzlich. Ich spürte seinen durchtrainierten Oberkörper an meinem Busen. Ich kam mir so herrlich klein und zierlich vor bei ihm. Er strich über mein Satin-Negligé, stoppte seine Hand kurz vor meiner Hüfte aber lies sie dennoch flüchtig darüber gleiten. Das was er fühlte gefiel ihm anscheinend, da ich das Grinsen in seinem Gesicht an meinen Wangen merkte. Mir kam es so vor, als hätte es Stunden gedauert, bis er mich wieder los gelassen hat. Aber es würde dann noch seltsamer. Er legte seinen Hand auf meinen halbnackten Oberschenkel, blickte mir tief in meine Augen und bedankte sich. Okay, das war nicht gerade das was ich erwartet habe, aber seine Hand auf meinen Oberschenkel genügte um meine Phantasien anzuregen.








